STAUBSAUGER ROBOTER TEST 2020 | Roomba 980 vs. Dyson 360 Eye(stabsauger)
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By Markus Gaethke | 25 August 2020 | 0 Comments

STAUBSAUGER ROBOTER TEST 2020 | Roomba 980 vs. Dyson 360 Eye

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Den wenigsten Menschen macht Staubsaugen Spaß. Es ist laut, kostet Zeit und ist einfach lästig. Wäre es nicht schön, wenn der Staubsauger automatisch arbeiten würde, während wir inzwischen etwas anderes machen? Saugroboter haben diesen Traum wahr gemacht. Es gibt Saugroboter in unterschiedlichsten Preislagen und mit sehr unterschiedlicher Ausstattung.

 

Nicht alle Saugroboter erfüllen ihre Aufgabe gleichermaßen gut. Es gibt nicht nur Unterschiede beim Preis, auch die Leistung der verschiedenen Modelle ist unterschiedlich. Dabei geht es nicht nur um die reine Reinigungsleistung. Natürlich sollte ein Roboterstaubsauger den Schmutz beseitigen. Aber da das Gerät ja autonom und möglichst ohne menschliches Zutun arbeiten soll, kommt der Navigation eine große Bedeutung zu.
 

 

Wie gut kann sich der Staubsauger im Raum orientieren? Zieht er seine Bahnen nach dem Zufallsprinzip oder arbeitet er in parallelen Bahnen? Wie gut kann der Saugroboter Hindernisse erkennen und umfahren? Besitzt er eine Absturzsicherung, die ihn davor bewahrt, Treppen herunterzufallen? Wichtig ist auch, dass der Saugroboter Teppichkanten überwinden kann und sich nicht in Teppichfransen oder hochflorigen Teppichen verheddert.

 

Dabei sind die technischen Daten nicht allein entscheidend. Um die Leistungsfähigkeit eines Saugroboters wirklich beurteilen zu können, hilft nur der Praxistest. Wir haben zwei hochwertige Saugroboter gegeneinander antreten lassen. Beide Geräte zählen zur Premiumklasse und sind nicht gerade preiswert. Wir haben zum einen den Roomba 380 getestet und zum anderen den Dyson 360 Eye. Das Ergebnis ist überraschend ausgefallen, so viel kann man schon vorab sagen. Außerdem stellen wir ihnen zum Schluss noch eine wesentlich preiswertere Alternative zu den beiden getesteten Saugrobotern vor - ohne dass Sie deswegen an der Qualität Abstriche machen müssen.

 

iRobot Roomba 980

Der iRobot ist ein hochmoderner Saugroboter mit einem ausgefeilten Navigationssystem, mit dem sich der Roboter sich überall zurecht findet. Im Gegensatz zum Dyson arbeitet der Roomba 980 nicht mit einer rotierenden Bürste, sondern mit einer rotierenden Gummilippe, die den Schmutz in Richtung der Ansaugöffnung befördert. Der iRobot Roomba 980 ist mit modernsten Sensoren ausgerüstet, die ihm eine nahezu perfekte Navigation ermöglichen. Der Roboter ist vor Abstürzen an Treppen geschützt, überwindet mühelos Höhenunterschiede von bis zu 2 Zentimetern. Er passt unter alle Möbel, solange der zwischenraum nicht weniger als 8 cm hoch ist.

 

Gesteuert wird der Saugroboter über eine gut funktionierende App. Man kann dort auch No-Go-Zonen einrichten, die von dem Saugrobote nicht bearbeitet werden sollen. Der Roboter ist mit 55 Dezibel angenehm leise und hat eine großzügig bemessene Arbeitszeit von 120 Minuten. Ist der Akku leer, fährt er zielstrebig an die Ladestation und nimmt anschließend die Arbeit wieder auf.

Wie gut ist der iRobot Roomba 980 in der Praxis?

 

Der Roomba 980 wird auch mit schwierigem Schmutz fertig. Wir haben den Staubsauger verschiedene Formen von Vermutzung aufnehmen lassen: Popcorn, feinen Sand, Kekskrümel und Staub. In allen Fällen hat der Roomba 980 den Schmutz nahezu vollständig aufgenommen. Selbst mit Tierhaaren wurde der Saugroboter fertig. Der Schmutz wurde in allen Fällen nahezu vollständig entfernt. Lediglich bei feinem Staub blieben ganz geringfügige Spuren auf dem Boden zurück. Das ist allerdings völlig normal. Insgesamt ist die Reinigungsleistung sehr gut. 

Bei der Navigation schlägt sich der Roomba 980 sehr souverän. Der Roboter erkennt Hindernisse sofort und umfährt sie mühelos. Eingebaute Sensoren lassen den Saugroboter erkennen, wenn er sich einer Treppe oder einer Bodenschwelle nähert. Der Roboter kann mühelos Hindernisse von bis zu zwei Zentimetern höhe überwinden. Dank seiner flachen Form - der iRobot Roomba 980 ist nur 8 cm hoch - passt er unter die meisten Möbel. Damit kann er auch unter Schränken oder unter dem Bett dem Staub zu Leibe rücken.

Wie schlägt sich der Roomba 980 auf schwierigem Untergrund? 

Die meisten Saugroboter haben deutlich weniger Leistung als ein konventioneller Bodenstaubsauger. Das macht besonders den Einsatz in langflorigen Teppichen schwieriger, weil mehr Saugkraft erforderlich und das Fortkommen schwerer ist. Der Roomba 980 überwindet dennoch mühelos auch die Kanten sehr dicker Teppiche. Er kommt auf dem dicken, flauschigen Teppich deutlich schwerer voran und schafft es nicht, den gesamten Schmutz aufzunehmen, aber er bleibt nicht stecken und setzt seine Fahrt unbeirrt fort.

Ein Saugroboter der überzeugt - nur der Kaufpreis tut weh.

Der iRobot Roomba 380 überzeugt. Er ist ein zuverlässiger Saugroboter der tut, was von ihm erwartet wird. Die Reinigungsleistung ist gut und der Roboter findet sich in jeder Wohnung gut zurecht - auch wenn der Boden nicht ganz aufgeräumt ist und es das eine oder andere Hindernis zu umfahren gibt

 

Dyson 360 Eye




Dyson ist zweifellos einer der innovativsten Staubsaugerhersteller überhaupt. Schließlich hat Firmengründer James Dyson den Staubsauger ohne Beutel entwickelt. Ein großer Fortschritt, der es uns erlaubt, auf das lästige und teure Nachkaufen der Staubsaugerbeutel zu verzichten. Da ist es nur natürlich, dass Dyson auch bei der neuen Technologie der Saugrobote mit dabei ist. An der Ausstattung des Dyson gibt es auf den ersten Blick nichts auszusetzen:

 

Der Dyson verfügt über einen sehr leistungsfähigen Motor und arbeitet wie alle Dyson Produkte mit der Zyklontechnologie. Der Roboter unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den Konkurrenzprodukten. So erfolgt der Vortrieb beim Dyson über kleine Raupenketten aus Gummi. Der Dyson Eye 360 weicht in den Abmessungen von den meisten Konkurrenzprodukten deutlich ab. Er ist mit 12 Zentimetern deutlich höher als die meisten anderen Saugroboter, besitzt dafür aber einen geringeren Durchmesser..

 

Die Steuerung erfolgt per APP. Allerdings gibt es im Gegensatz Zu anderen Saugrobotern, keine Möglichkeit, Sperrzonen in der App festzulegen, die vom Roboter nicht befahren werden sollen.

 

Während andere Roboter sich hauptsächlich mit Laser- oder Infrarotsensoren orientieren, arbeitet der Dyson mit kleinen Kameras. Wie sich in der Praxis herausstellt, ist diese Form der Navigation suboptimal. Mit Lasersensoren lassen sich bessere Ergebnisse erzielen.

 

Doch wie schlägt sich der Dyson 360 Eye im Praxistest?

 

Auch Den Dyson 360 eye haben wir mit verschiedenen Sorten Schmutz getestet. Dabei hat sich leider herausgestellt, dass der Dyson 360 Eye in der Praxis nicht ganz hält, was die technische Ausstattung verspricht. Wie so oft steckt der Teufel im Detail. So hat der Saugroboter beträchtliche Probleme damit, die Popcorn-Krümel aufzusaugen. Generell tut sich der Roboter mit groben Krümeln eher schwer. Das Popcorn bleibt in der rotierenden Bürste an der Unterseite des Roboter hängen und führt zu Verstopfungen und Beeinträchtigungen der Saugleistung. Auch bei den anderen Schmutzpartikeln bleibt der Dyson hinter der Reinigungsleistung des Roomba 980 etwas zurück.

Und wie sieht es mit der Navigation aus?

 

Während der iRobot sehr präzise navigiert und systematische Bahnen zieht, arbeitet der Dyson nach dem Zufallsprinzip, wie man es zum Beispiel auch von Mährobotern für den Rasen kennt. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein und auch der Dyson saugt die gesamte Bodenfläche ab. Allerdings tut er sich deutlich schwerer damit Hindernisse zu umfahren als der Roomba 960.

 

Völlig versagt hat der Dyson leider bei einem test mit einem sehr hochflorigen Teppich. Zunächst hatte er erhebliche Probleme damit, die Teppichkante zu überwinden. Dann blieb er nach kurzer Zeit mit einer Fehlermeldung im dichten Teppichflor stecken.

 

Ein weiteres Manko ergibt sich beim Einsatz unter Möbeln. Grundsätzlich ist die reinigung unter Möbeln auch für den Dyson 360 Eye kein Problem. Der Roboter ist mit 12 cm aber deutlich höher als der Roomba 980. Damit gibt es einige Möbel, unter die Dyson nicht mehr passt, weil er einfach zu hoch ist. Allerdings hat der Dyson einen geringeren Durchmesser.

 

Fazit: Der Dyson 360 Eye kann nicht voll überzeugen.

 

Der Dyson 360 Eye hat verglichen mit dem Roomba doch mit mehreren kleinen Handicaps zu kämpfen. Er sollte nicht auf hochflorigen Teppichen eingesetzt werden, da er darin stecken bleiben kann. Grobe und fluffige Partikel wie Popcorn können leicht zu verstopfungen führen und die rotierende Bürste blockieren. Beim Überwinden von Teppichkanten ist er deutlich weniger souverän als der Roomba 360. Und nicht zuletzt kommt er auch nicht so gut unter Möbel.

 

Für eine aufgeräumte Wohnung mit kurzen Teppichböden bzw glatten Böden wie Parkett oder PVC ist der Dyson gut zu benutzen. Aber wenn man auch dickere Teppiche hat und der Boden auch schon einmal stärker verschmutzt ist, ist der Roomba die deutlich bessere Wahl.

 

Beeindruckend ist aber der Preis: Stolze 1.299,00 Euro verlangt Dyson für den Eye 360. Damit ist dieser Saugroboter für viele Normalverdiener bereits unerschwinglich. Leider wird der Roboter im Alltag den Erwartungen nicht ganz gerecht. Das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Gerät stimmt einfach nicht.

 

Beide Saugroboter im Überblick

 

  Roomba 980 Dyson 360 Eye
Leistung   160 Watt
Arbeitszeit 120 Minuten 45 Minuten
Geräuschentwicklung 55dB 72dB
Staubbehälter 0,4 l 0,33 l
Steuerung per App ja ja
Wischfunktion nein nein
HEPA-Filter ja ja
Preis 620,00 EUR 1.299,00 EUR


Der Proscenic M6 Pro - die preiswerte Alternative

Beide Saugroboter sind nicht ganz billig. Zum Glück gibt es immer mehr Anbieter von Saugrobotern und das Preis-Leistungsverhältnis verbessert sich zusehends. Gibt es Saugroboter die vergleichbares leisten wie die beiden getesteten Modelle? Ja sie gibt es. Wir haben uns auf die Suche gemacht und sind auf den Proscenic M6 Pro gestoßen.

 

Proscenic ist ein Shenzen ansässiges Unternehmen aus China, das bereits seit über 20 Jahren namhafte Elektronikunternehmen aus Japan mit Komponenten beliefert und inzwischen auch eine eigene Produktpalette aufgebaut. Neben Akku-Staubsaugern hat Proscenic auch eigene Saugroboter entwickelt.

 

Der Proscenic M6 Pro ist ein innovativer Saugroboter, der alle Funktionen aufweist, die die getesteten Modelle auch haben. Seine Reinigungsleistung ist deutlich besser als die des Dyson und wenigstens ebenso gut wie die des Roomba 980. Gesteuert wird er über eine sehr komfortable App, mit der auch Sperrzonen festgelegt werden können. Der Proscenic M6 Pro arbeitet mit Lasersensoren und erstellt in kürzester Zeit eine digitale Karte der Wohnung, mit der er perfekt navigieren kann. 

 

Vor allem aber hat der Proscenic M6 Pro eine zusätzliche Funktion, die den beiden anderen getesteten Robotern fehlt: Die Wischfunktion. Der Roboter erkennt Untergründe automatisch und reinigt harte Böden wie Fliesen oder Laminat zusätzlich mit einem feuchten Mikrofasertuch. Der Staubsauger kann also nicht nur saugen, sondern auch feucht wischen. Dabei wird die Wasserzufuhr elektronisch geregelt, so dass das Wischtuch immer gleichmäßig feucht bleibt.

 

Die Wischfunktion kann wahlweise zugeschaltet werden. Der Roboter kann aber auch nur für die Trockenreinigung genutzt werden.

 

Verglichen mit den beiden getesteten Staubsaugern bietet der Proscenic M6 Pro überlegene Leistung zu einem geringeren Preis. 

 

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